H2Fonds – Zeit für Wasserstoff!

Ein Förderprogramm für Hochschul­wissen­schaftler:innen des Landes Schleswig-Holstein

Ziel des Programms „H2Fonds – Zeit für Wasserstoff!“ ist der Aufbau eines Kompetenznetzwerks für die Wasserstoffforschung in Schleswig-Holstein. Gefördert werden Wissenschaftler:innen, die im Bereich Wasserstoff ihr Wissen auf- oder ausbauen, sich aktiv an Fachgremien und -diskussionen beteiligen wollen oder Forschungsvorhaben beantragen und bearbeiten möchten.

Antragsberechtigt sind Wissenschaftler:innen, die an einer Hochschule des Landes Schleswig-Holstein gemäß Arbeitsvertrag noch zwölf Monate beschäftigt sind.

Der H2Fonds wird durch das Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur Schleswig-Holstein (MBWFK) gefördert.

Nächster Antragsstichtag: 1. Dezember 2022

H2Fonds Richtlinien
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H2Fonds Antragsformular
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H2Fonds Erfahrungsbericht
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H2Fonds-Projekte im Überblick

Laserstruktierierte Festoxidbrennstoffzellmembran-Elektroden-Einheit

Dr.-lng. Sören Kaps  – Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU)

Planung und Teilfinanzierung der Spring School - Hydrogen Technology 2023

Prof. Dr. Oliver Opel - Fachhochschule Westküste

Prof. Dr. Gunther Gehlert - Fachhochschule Westküste

Erzeugungsmöglichkeiten & Effekte von nachhaltigem Wasserstoff aus Offshore-Windenergie auf das Energiesystem

Jonathan Hanto - Europa-Universität Flensburg

Abstimmung zur Materialentwicklung in den Bereichen Brennstoffzellen, Elektrolyseure und Wasserstoffspeicherung mit internationalen Forschungseinrichtungen

Prof. Dr. Olaf Magnussen – Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU)

Erfolgskriterien für den Aufbau einer nachhaltigen Produktion von grünem Wasserstoff

Marina Blohm - Europa-Universität Flensburg

Durchführung eines wissenschaftlichen Symposiums zum Thema Wasserstoff für Forschende

Prof. Dr. Oliver Opel - Fachhochschule Westküste

FAQ

Das Förderprogramm ermöglicht eine Kostenerstattung für forschungsfördernde Maßnahmen im Bereich Wasserstoff, wie z.B. für Aus- und Weiterbildungen, Konferenzen, Reisen oder Sachmittel mit bis zu 10.000 Euro. Darüber hinaus können die Wissenschaftler:innen im Rahmen einer Freistellung von allen institutionellen Verpflichtungen entbunden werden; das Förderprogramm kompensiert die Kosten für die erforderlichen Vertretungen.

Alternativ besteht die Möglichkeit, eine bis zu sechsmonatige Verlängerung der bisherigen Anstellung zur Überbrückung nach abgeschlossener Promotion bzw. Aufstockung der Teilarbeitszeit (Erhöhung des Stundenumfangs) zu beantragen.

Zuwendungsempfängerin ist in der Regel die Hochschule, an der die geförderte Person beschäftigt ist. Die Auszahlung der Förderung für Vertretungen erfolgt nach Bestätigung seitens der Hochschule. Sachkosten werden auf Basis der Kostenaufstellung nach Anforderung ausgezahlt.

Ja, es dürfen in einem Abstand von 12 Monaten Folgeanträge gestellt werden. Daher sollten Anträge alle geplanten Maßnahmen oder Aktivitäten für mindestens diesen Zeitraum enthalten. Eine Freistellung kann jedoch nur einmal beantragt werden.

Änderungen sind grundsätzlich möglich, sofern sie das Projektziel nicht gefährden. Sie bedürfen aber der vorherigen Zustimmung der EKSH. Die beantrage Maßnahme muss innerhalb eines Jahres nach Zugang der Förderbestätigung durchgeführt werden. Änderungen können die Projektdurchführung oder die Finanzierung betreffen.

Der Verwendungsnachweis besteht aus einem zahlenmäßigen Nachweis und einem Sachbericht. Beide sind nach Möglichkeit gemeinsam vorzulegen. Der Sachbericht soll so wissenschaftlich wie nötig und so allgemeinverständlich wie möglich abgefasst sein und die Forschungsergebnisse zusammenfassen oder die Erfahrung wiedergeben. Soweit es Abweichungen vom Projektplan gegeben hat, ist auf diese im Sachbericht einzugehen. Die Vorlage des Sachberichts steht zum Download zur Verfügung.