H2Fonds – Zeit für Wasserstoff!
Ein Förderprogramm für Hochschulwissenschaftler:innen des Landes Schleswig-Holstein
Ziel des Programms „H2Fonds – Zeit für Wasserstoff!“ war der Aufbau eines Kompetenznetzwerks für die Wasserstoffforschung in Schleswig-Holstein. Gefördert wurden Wissenschaftler:innen, die im Bereich Wasserstoff ihr Wissen auf- oder ausbauen, sich aktiv an Fachgremien und -diskussionen beteiligen wollen oder Forschungsvorhaben beantragen und bearbeiten wollten.
Antragsberechtigt waren Wissenschaftler:innen, die an einer Hochschule des Landes Schleswig-Holstein gemäß Arbeitsvertrag beschäftigt waren.
Der H2Fonds wurde durch das Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur Schleswig-Holstein (MBWFK) gefördert und endete am 31. Dezember 2024.
Die Antragstellung ist abgelaufen.
Das Förderprogramm „H2Fonds – Zeit für Wasserstoff!“ endete am 31. Dezember 2024.
H2Fonds-Projekte im Überblick
Forschungsthema - Antragssteller:in (rot: neu, blau: laufend, grau: abgeschlossen)
Prof. Dr. Maximilian Schüler - Technische Hochschule Lübeck
Prof. Dr. Christian Buchmüller - Fachhochschule Westküste
Ilka Hoffmann - Fachhochschule Westküste
Dr. Frank Schiller - Fachhochschule Westküste
Isabell Braunger - Europa-Universität Flensburg
Marina Blohm - Europa-Universität Flensburg
Prof. Dr.-Ing. Alexander Mattes - Fachhochschule Kiel
Prof. Dr.-Ing. Marco Liserre - Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Dr.-lng. Hamzeh Beiranvand - Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Clemens Kerssen - Technische Hochschule Lübeck
Marek Zimmermann - Technische Hochschule Lübeck
Maik Baumann - Technische Hochschule Lübeck
Prof. Dr. Tim Warszta - Fachhochschule Westküste
Dr. Lasse Kattwinkel - Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Dr.rer.nat. Shilong Chen - Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Prof. Dr. Christian Buchmüller -Fachhochschule Westküste
Prof. Dr. Gunther Gehlert - Fachhochschule Westküste
Dr. Frank Schiller - Fachhochschule Westküste
Dr. Marius Langwasser - Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Dr. Hrishikesan Vadakkedath Madhavan - Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Clemens Kerssen - Technische Hochschule Lübeck
Maik Baumann - Technische Hochschule Lübeck
Prof. Dr. Hinrich Uellendahl - Hochschule Flensburg
Lasse Kattwinkel - Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Franziska Dettner - Europa-Universität Flensburg
Prof. Dr. Silja Klepp - Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Prof. Dr. Ulf Schümann - Fachhochschule Kiel
Dr.-lng. Sören Kaps – Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Prof. Dr. Oliver Opel - Fachhochschule Westküste
Prof. Dr. Gunther Gehlert - Fachhochschule Westküste
Jonathan Hanto - Europa-Universität Flensburg
Prof. Dr. Olaf Magnussen – Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Marina Blohm - Europa-Universität Flensburg
Prof. Dr. Oliver Opel - Fachhochschule Westküste
Besichtigung von Demonstrationsanlagen
Neben der Förderung von eigenen Forschungsvorhaben konnte der H2Fonds ebenfalls zur Buchung vororganisierter Besichtigung zu Wasserstoff-Demonstrationsanlagen genutzt werden. In Angesicht des voranschreitenden Markthochlaufs von grünem Wasserstoff kooperiert das HY.SH mit verschiedenen Wirtschaftsakteuren, um Besichtigungen von Demonstrationsanlagen entlang der gesamten Wasserstoff-Wertschöpfungskette zu ermöglichen. Hierdurch kann das Interesse an Wasserstofftechnologien in verschiedenen Studiengängen gestärkt werden.
Nutzen Sie die Angebote gerne weiterhin als Exkursionsziel im Rahmen Ihrer Lehre oder für Ihr nächstes Forschungstreffen. Die Exkursionskosten können jedoch nicht, wie gehabt, über den H2Fonds abgerechnet werden. Trotz Ablaufs der H2Fonds Förderprogramms können weiterhin Exkursionstermine abgestimmt werden. Voraussetzung ist jedoch, dass die Eigenfinanzierung der Exkursion durch die Hochschule im Voraus abgestimmt wurde,
Bei hoher Nachfrage werden weitere Exkursionsangebote für Wasserstofftechnologien hinzugefügt.
PEM-Elektrolyseur mit Gasnetzeinspeisung (WtG)
Die Energie des Nordens GmbH & Co. KG betreibt einen 1MW-PEM-Elektrolyseur vom Typen ME 450/1400 des Herstellers H-TEC SYSTEMS in Haurup. Die geführte Besichtigung kann für bis zu 15 Personen gebucht werden. Die Betreiber:innen können max. eine Führung pro Monat für die Wasserstoffforschung anbieten. Es gilt „first come, first served“.
H2-Tankstelle
Wasserstoff hat das Potenzial eine entscheidende Rolle bei der Umstellung der Schwerlastlogistik einzunehmen. Um es Betrieben zu ermöglichen auf H2-LKW umzustellen, bedarf es jedoch einer flächendeckenden Tank-Infrastruktur.
Mit einer der leistungsstärksten Wasserstofftankstellen Europas hat die Hypion GmbH an der B 205 in Neumünster einen entscheidenden Baustein für den Start der Transformation gelegt. Seit September 2023 ist hier die Betankung von PKW (700 bar Dispenser) und LKW (350 bar Dispenser) möglich. Die geführte Besichtigung kann für bis zu 30 Personen gebucht werden.
FAQ
Das Förderprogramm ermöglichte eine Kostenerstattung für forschungsfördernde Maßnahmen im Bereich Wasserstoff, wie z.B. für Aus- und Weiterbildungen, Konferenzen, Reisen oder Sachmittel mit bis zu 20.000 Euro. Darüber hinaus konnten die Wissenschaftler:innen im Rahmen einer Freistellung von allen institutionellen Verpflichtungen entbunden werden oder durch die Aufstockung ihrer Teilarbeitszeit mehr Raum für die Forschung erhalten. Alternativ konnten auslaufende Verträge von befristet beschäftigtem Personal für das Forschungsprojekt verlängert, oder sogar neues Personal eingestellt werden (z.B. zur Bearbeitung eines Projekts nach Abschluss des Studiums).
Das Förderprogramm kompensierte hierbei ausschließlich die zusätzlich für das Forschungsvorhaben entstandenen Personalkosten.
Zuwendungsempfängerin der H2Fonds Förderung war die staatliche Hochschule, an der die geförderte Person beschäftigt war. Die Auszahlung der Förderung für Vertretungen erfolgte nach Bestätigung seitens der Hochschule. Sachkosten wurden auf Basis der Kostenaufstellung nach Anforderung ausgezahlt.
Ja, es durften in einem Abstand von 12 Monaten Folgeanträge gestellt werden. Daher sollten Anträge alle geplanten Maßnahmen oder Aktivitäten für mindestens diesen Zeitraum enthalten. Eine Freistellung konnte jedoch nur einmal beantragt werden.
Änderungen waren grundsätzlich möglich, sofern sie das Projektziel nicht gefährden. Die vorherige Zustimmung der EKSH wurde jedoch benötigt. Die beantrage Maßnahme musste innerhalb eines Jahres nach Zugang der Förderbestätigung durchgeführt werden. Änderungen konnten die Projektdurchführung oder die Finanzierung betreffen.
Der Verwendungsnachweis besteht aus einem zahlenmäßigen Nachweis und einem Sachbericht. Beide sind nach Möglichkeit gemeinsam vorzulegen. Der Sachbericht soll so wissenschaftlich wie nötig und so allgemeinverständlich wie möglich abgefasst sein und die Forschungsergebnisse zusammenfassen oder die Erfahrung wiedergeben. Soweit es Abweichungen vom Projektplan gegeben hat, ist auf diese im Sachbericht einzugehen. Die Vorlage des Sachberichts steht zum Download zur Verfügung.